Ratgeber Magenkrebs

Informationen für Betroffene und interessierte

Magenkrebs diagnostizieren

Da sich der Magenkrebs in den frühen Stadien nicht durch auffällige Symptome bemerkbar macht, sondern eher unspezifische Beschwerden auslöst, ist es von besonders großer Bedeutung, dass die nachfolgend aufgeführten Auffälligkeiten als solche beachtet werden und man ihren Ursachen auf den Grund geht. Zu den Symptomen, die auf jeden Fall zeitnah von einem Arzt abgeklärt werden sollten, gehören z. B.: Blut im Stuhl, sog. Teerstühle (dunkler, übel riechender Stuhl), Bluterbrechen, neu auftretende und anhaltende Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln. Aber auch weniger auffällige Symptome können unter Umständen Hinweise auf ein Magenkarzinom sein, auch wenn sich oft andere Ursachen als Auslöser herausstellen. Hierzu gehören z. B.: Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl und Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit, ungewollter Gewichtsverlust, allgemeine Schwäche und geminderte Leistungsfähigkeit.

Um die Ursachen solcher und ähnlicher Symptome herauszufinden und ggf. einen Magenkrebs auszuschließen bzw. festzustellen, wird der Arzt nach der Aufnahme der Krankenvorgeschichte (Anamnese) den Patienten körperlich untersuchen und ggf. eine Magenspiegelung (Gastroskopie) veranlassen. Wenn die Gastroskopie den Verdacht auf Magenkrebs bestätigt, folgen weitere Untersuchungen, mit deren Hilfe der Tumor näher charakterisiert wird, um einen geeigneten Therapieplan aufstellen zu können. Hierbei gilt es vor allen Dingen, folgende Fragen zu klären: Um welche Art von Tumor handelt es sich? Wie groß ist der Tumor? Sind Lymphknoten befallen? Ist der Tumor bereits metastasiert?
Um solche und andere Fragen zu beantworten und zu einer angemessenen Therapieentscheidung zu gelangen, werden z. B. folgende diagnostische Verfahren angewandt: Ultraschalluntersuchung (Sonographie), Laboruntersuchungen, Röntgenuntersuchung, ggf. Computertomographie (CT), Endosonographie, Bauchspiegelung (Laparaskopie), Knochenszintigraphie.

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